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BBT-Gruppe beendet Jubiläumsjahr „175 Jahre Barmherzige Brüder von Maria-Hilf“

Ein Jahr der Begegnung, des Rückblicks und des gemeinsamen Aufbruchs

Ein Jahr der Begegnung, des Rückblicks und des gemeinsamen Aufbruchs

Mit einer hybriden Abschlussveranstaltung am 22. Januar hat die BBT-Gruppe ihr Jubiläumsjahr „175 Jahre Barmherzige Brüder von Maria-Hilf“ beendet. Über zwölf Monate hinweg hatte das Jubiläum Einrichtungen und Mitarbeitende in allen Regionen begleitet – in einer Zeit, die von großen Herausforderungen im Gesundheits- und Sozialwesen geprägt war. Der Leitgedanke „Mit Mut und Freude weiter“ zog sich dabei wie ein roter Faden durch zahlreiche Begegnungen, spirituelle Impulse und gemeinschaftliche Aktionen.

Zum Abschluss kamen Mitarbeitende an sieben Standorten zu zeitgleichen Andachten zusammen. Musik, Texte und Momente der Stille griffen zentrale Themen des Jubiläumsjahres auf: Verantwortung füreinander, Gemeinschaft über Entfernungen hinweg und den gemeinsamen Blick nach vorn. Bei der anschließenden Feier wurden die Standorte über Streamingtechnik miteinander verbunden, sodass ein lebendiger Austausch entstand. Die Veranstaltung knüpfte damit an die Auftaktfeier im Januar 2025 an, an der mehr als 850 Mitarbeitende an neun Standorten teilgenommen hatten.

Rückblickend wurde noch einmal sichtbar, wie vielfältig das Jubiläumsjahr gestaltet war. Ein Höhepunkt war dasFest der Dienstgemeinschaft im Juni 2025 in Trier mit rund 1.500 Teilnehmenden. Symbolische Aktionen wie Radpilgern oder Fußpilgern zum Fest nach Trier unterstrichen den Gedanken des gemeinsamen Unterwegsseins. Als sichtbares Zeichen für den Zusammenhalt und das gemeinsame Ziel wurden in allen Regionen der BBT-Gruppe Wegweiser aufgestellt. Jede Richtung zeigt auf eine Region in der Gruppe und ist mit einer symbolischen Kilometerangabe versehen. Jeder Pfeil wurde von der jeweiligen Region selbst gestaltet und spiegelt ihre Besonderheiten wider. Darüber hinaus wurden 22 Jubiläumsbäume vor verschiedenen Einrichtungen BBT-Gruppe gepflanzt. Gepflanzt wurde die Echte Mehlbeere, eine klimaresistente und anpassungsfähige Baumart. Sie steht symbolisch für eine Dienstgemeinschaft, die sich den Veränderungen ihrer Zeit stellt und in Bewegung bleibt.

Besondere Aufmerksamkeit bei der Abschlussveranstaltung erhielt auch ein persönlicher Beitrag aus den Reihen der Mitarbeitenden: Eine Mitarbeiterin des Hohenloher Krankenhauses übergab der Ordensgemeinschaft drei handgeknüpfte Teppiche – ein Porträt des seligen Ordensgründers Peter Friedhofen sowie das Jubiläumslogo und das Vater Unser – als Zeichen ihrer persönlichen Verbundenheit und Dankbarkeit.

Mirjam Rezvani (2. v. li.) und ihre Familie überreichten Geschäftsführer Dr. Frank Zils (2. v. re.) drei von Hand geknüpfte Teppiche.
Mirjam Rezvani (2. v. li.) und ihre Familie überreichten Geschäftsführer Dr. Frank Zils (2. v. re.) drei von Hand geknüpfte Teppiche.

Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung einer neuen Chronik der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf und der BBT-Gruppe. In einem Forschungsprojekt haben Ordensarchivar Dr. Jens Fachbach und Prof. Dr. Bernhard Schneider, Theologische Fakultät Trier, die Geschichte des Ordens und des Unternehmens aufgearbeitet. Die Ergebnisse erscheinen in einer zweibändigen Chronik, deren offizielle Buchvorstellung am 19. Februar um 17 Uhr im Tagungs- und Gästehaus der Barmherzigen Brüder Trier geplant ist.

Zum Abschluss der Veranstaltung richteten Dr. Frank Zils, Sprecher der Geschäftsführung der BBT-Gruppe, und Bruder Peter Berg, Generaloberer der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf, das Wort an die Teilnehmenden. Beide blickten auf ein Jahr zurück, das neben vielen freudvollen Momenten auch von schwierigen und schmerzhaften Entscheidungen sowie herausfordernden Rahmenbedingungen geprägt war. Das Jubiläumsjahr habe in einer Zeit stattgefunden, die den meisten Mitarbeitenden im Alltag viel abverlangt habe. Gerade vor diesem Hintergrund sei der gemeinsame Rückblick auf Geschichte, Haltung und Gemeinschaft von besonderer Bedeutung gewesen.

Dr. Frank Zils betonte, wie wichtig der offene Dialog mit den Mitarbeitenden in dieser Zeit gewesen sei. Der Blick auf die Biografie Peter Friedhofens habe im Jubiläumsjahr eine besondere Aktualität entfaltet. Sein Leben sei von Umwegen, Widerständen und Brüchen geprägt gewesen, zugleich aber von Mut und einer tiefen Zuversicht, die ihn auch in schwierigen Zeiten getragen habe. Gerade darin liege seine Bedeutung für die Gegenwart.

Bruder Peter Berg unterstrich, dass das Jubiläumsjahr Kraftquellen sichtbar gemacht habe. Aus Geschichte, Begegnung und gemeinsam getragenen Erfahrungen sei neue Zuversicht gewachsen. Veränderung sei Teil der Geschichte des Ordens und der BBT-Gruppe und werde getragen von einer Haltung aus Glaube, Verantwortung und Vertrauen.

Mit regionalen Bild- und Tonbeiträgen aus den Einrichtungen klang die Abschlussveranstaltung aus.

 
 

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